Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Schätzungsweise jeder 10. Bundesbürger reagiert allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel - vor allem Kuhmilch, Hühnereier, Nüsse, Getreide, Fisch, Fleisch, Ker- und Steinobst. 

Unverträgliche Lebensmittel können zum einen akute Beschwerden von kurzer Dauer - wie Hautausschlag, Ekzeme,  Rhinitis (Schnupfen), Asthma, Flatulenz (Blähungen), Obstipation (Verstopfung), Diarrhöe (Durchfall), Erbrechen oder Herz-Kreislauf-Probleme - direkt nach der Nahrungsaufnahme hervorrufen. 

Zum anderen gibt es Nahrungsmittelunverträglichkeiten von langer Dauer, die sich sich erst Stunden bis Tage nach Nahrungsaufnahme manifestieren. Diese äußern sich in Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsschwäche, Migräne, Ekzeme, Darmschleimhautentzündungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Depressionen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind in erster Linie Immunreaktionen. Doch neben diesen Unverträglichkeitsreaktionen, die durch das Abwehrsystem ausgelöst werden, gibt es weitere, weniger häufige Unverträglichkeitsreaktionen:

- gegenüber Laktose (Milchzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Sorbit, Gluten (Getreidebestandteil)
- gegenüber Histamin (in lang gereiften Nahrungsmitteln wie Rotwein, Camembert, Räucherfisch)
- durch Farb- und Konservierungsstoffe (Pseudoallergien)

In unserem MVZ können wir durch spezifische Labortests die Ursachen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten herausfinden. Auf Basis der Laborergebnisse erhalten unsere Patienten einen ausführlichen Befund inkl. individuellen Ernährungsempfehlungen und Rezepten.       


(Laboruntersuchungen teilweise Selbstzahler-/ Privatleistungen)