Chelat-Therapie

Ausleitung von Giftstoffen und Schwermetallen

Metalle und Schwermetalle kommen in unserer natürlichen Umwelt vor. Durch das Eingreifen des Menschen, z.B. Bergbau, Landwirtschaft, Industrie und als Bestandteil vieler Konsumgüter belasten und vergiften sie Luft, Wasser, Boden, Pflanzen, Tiere und schließlich uns Menschen. Ein Beispiel hierzu:

"Durch die Gülle aus der Schlacht- und Milchtierhaltung gelangen Schwermetalle wie Kupfer, Blei, Cadmium, Chrom und Nickel auf die Felder und in die Nahrungskette." (Presseinformation 33/2004 des Umweltbundesamtes)

Verschiedene Gruppen von Wissenschaftlern erforschen die Auswirkungen von Schwermetallen auf den menschlichen Organismus. Es gibt Zusammenhänge von chronisch niedrig dosierter Schwermetallzufuhr beim Menschen und der Entstehung von Bluthochdruck, Krebs, Depressionen, Allergien und vieler weiterer Zivilisationskrankheiten. Auch die WHO geht davon aus, dass Schwermetalle ein Hauptfaktor bei der Entstehung von Krankheiten sind.

Dabei kann man beobachten, dass die Zufuhr der gleichen Menge von Schwermetallen von verschiedenen Menschen unterschiedlich toleriert wird, da bei der Krankheitsentstehung auch die angeborenen körpereigenen Entgiftungsmechanismen sowie weitere auf den Einzelnen einwirkende Belastungsfaktoren eine Rolle spielen.

Eine Schwermetallbelastung kann durch Laboruntersuchungen (Schwermetallprofil im Urin) festgestellt werden.

Die Chelat-Therapie ist eine Infusionstherapie mit "Chelatbildnern", die in der Lage sind, Schwermetalle im Körper zu binden und sie wasserlöslich zu machen, so das sie über die Niere ausgeschieden werden. Wir verwenden in der Praxis die beiden künstlichen Aminosäuren EDTA und DMSA. Sie werden langsam durch eine Serie von vierstündigen Infusionen, meist im 1-2wöchigem Intervall, zugeführt. Durch diese schonende Durchführung und unter Beachtung bestimmter Kontraindikationen, die durch eine gründliche Voruntersuchung ausgeschlossen werden, ist die Behandlung ohne Nebenwirkungen.