Oxyvenierungstherapie nach Regelsberger

Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT)

Bei der Oxyvenierung nach Regelsberger (intravenöse Sauerstofftherapie) handelt es sich um ein therapeutisches Verfahren der Naturheilkunde, welches primär zur Behandlung von Durchblutungsstörungen eingesetzt werden kann. Im Rahmen der IOT erfolgt die intravenöse Applikation (Verabreichen über die Vene) von Sauerstoff, die zu diversen Veränderungen der Eigenschaften des Blutes führen kann.


Ziel der Oxyvenierung ist die Anregung des Körpers zur Bildung gefäßerweiternd und entzündungshemmend wirksamer Mediatoren. Über diese Mediatoren soll des weiteren eine Behandlung bestehender Ödeme ermöglicht werden. Außerdem können die freigesetzten Mediatoren die Thrombogenität der Thrombozyten (Verklebungsfähigkeit der Blutplättchen) vermindern, so dass das Auftreten einer tiefen Beinvenenthrombose seltener wird. Auch führt die IOT zu einer verbesserten Immunabwehr, die auf einer Mehrbildung von Leukozyten beruht. Dabei handelt es sich hauptsächlich um eosinophile Granulozyten.


Das Grundprinzip der Oxyvenierung beruht auf der gezielten und korrekt dosierten Applikation von reinem Sauerstoff in das venöse System des Körpers. Die Applikation des Sauerstoffs wird im Liegen mit Hilfe eines Oxyven-Gerätes durchgeführt. Ungefähr 1-2 ml Sauerstoff werden pro Minute intravenös verabreicht. Die gewünschte Wirkung der Behandlung wird häufig nach 6 Wochen erreicht. Oft lässt sich ein Behandlungserfolg bereits während der therapeutischen Maßnahme feststellen.

(Selbstzahler-/ Privatleistung)